Hittbergen 2013

 

Samstag den 29 Juni 2013

 

Mit sechs Anglern entschlossen wir uns an diesem Wochenende ein Angelwochenende am Angelteich in Hittbergen zu verbringen. Wir hatten uns überlegt einen guten Freund zu seinem runden Geburtstag etwas zu schenken was nicht alltäglich ist. Somit beschlossen wir an einem gemütlichen Abend, unserem Woba ein Angelwochenende am See mit uns zu schenken. Gesagt, getan und der Teich wurde kurzerhand gemietet. Zum See sei gesagt das es kein typischer Forellensee ist, sondern ein Teich welcher einen guten Fischbestand von jeglichen Fischarten beinhaltet. Das schöne ist jedoch das auch Forellen vorhanden sind. Der See liegt in der nähe von Lüneburg. Knappe 80 Kilometer von Hamburg entfernt. Gelegen in einen ruhigen Waldstück findet man hier herrliche ruhige Momente. Des Weiteren sei erwähnt das hier noch pure Natur herrscht, was bedeutet man kann hier jegliche Vogelarten beobachten oder Ihren rufen lauschen. Schön ist es auch das hier nicht dicht an dicht geangelt wird, sondern der See ist lediglich für 7 Angler ausgelegt. Das bedeutet, hier hat ein jeder Angler platz nach links und rechts und muß nicht fürchten mit anderen Montagen sich zu verwirren. Wer also mal in aller Ruhe das Angeln genießen möchte, ist am Angelteich Hittbergen richtig aufgehoben.

 

So nun aber zu unserem Ausflug. Es war Samstag morgen 7:00 Uhr als Kai und meiner einer als erste am See ankamen. Wir schauten uns erstmal um wie es aussieht rund um den See. Wir Ihr ja wohl alle wisst, war bis vor kurzem noch Land unter hier in der Region und der See bekommt den Wasserstand der Elbe auch zu spüren. Schnell stellten wir fest das das Wasser gegenüber unserem letzten Besuch deutlich höher stand. Als wir einmal um den See waren, fingen wir an das Auto von unserem Angelequipment zu befreien und den Angelplatz anzusteuern. Gegen circa 7:30 Uhr trudelte der Rest in Form von Woba, Danjel, Lars und Bruno ein. Nach der Begrüßung fingen auch die Jungs an die Angelplätze einzunehmen. Da wir ja den See bis Sonntag 16:00 Uhr unser Eigen nennen durften, hatte keiner Eile bei den Aufbau der Ruten. Allerdings baute ein jeder erstmal den Angelschirm oder das Zelt auf, da das Wetter noch nicht das beste war und es doch das ein oder andermal zu Regnen anfing. Dies tat der guten Laune aber keinen Abbruch und somit landeten die ersten Köder auch recht bald im Wasser. Als wir alle die Ruten ausgelegt hatten und auch sonst der Aufbau erledigt war, trafen wir uns gemeinsam an den Tischen die hier am See zum gemütlichen Beisamensein einladen und nahmen das Frühstück ein. Wie es sich gehört wurde an alles gedacht, sei es den Kocher für den Kaffee oder die Gläser für den Verdauungssnaps. Ihr merkt es war alles bis ins kleinste geplant.

 

Nachdem ausgiebig gefrühstückt wurde, dauerte es nicht lange bis wir die ersten Fische ans Band bekamen. Es waren leider keine großen aber erstmal Fisch. Anfänglich fingen wir Barsche und Rotfedern in kleiner Größe. Das Wetter wurde an diesem Vormittag immer besser und gegen Mittag war der Regen komplett verschwunden. Apropos Mittag, jetzt wurde es Zeit den Topf anzuschmeißen. Wir entschlossen uns eine deftige Erbsensuppe mit Wursteinlage zuzubereiten. Natürlich gab es lecker Brot und ein schönes Bierchen dazu. Nun ging es auch damit los das die Ruten nicht jeden sein Süppchen zu ende löffeln ließen. Bruno war der erste den sein Mittag unterbrechen musste. Schnell an die Rute war auch schon klar das die Kinderstube im Teich auch Hunger hatte und ein 7cm Barsch kam zum Vorschein. Naja zurück damit ins Element und weiter gegessen. Nachdem wir mit der Suppe durch waren ging ein jeder an seinen platz zurück und setzte sich in seinen Stuhl um das Essen ein wenig sacken zu lassen. Doch es sollte nicht lange dauern und es wurde gefangen. Woba und Bruno zogen die ersten Schleie aus dem Wasser eine durfte in Ihr Element zurück, die zweite war Massig und somit wurde der erste Zielfisch gefangen. Allgemein wurde es auf Forellen, Schlei und Aal abgesehen. Kurze Zeit später fielen alle Blicke in Richtung Kai, den dort sollte der nächste Fang verzeichnet werden. Tatsächlich gelang es Kai einen Schuppenkarpfen von 62 cm und 4,4 Kg auf die Matte zu legen. Schönes Ding Kai hallte es von den Angelplätzen. Glückwunsch zu diesem schönen Fisch. So verlief der Nachmittag mit einigen Fängen hier und da. Leider waren die Forellen heute nicht in Beißlaune. Nur unser Kai schaffte es bis zum Abend eine zu fangen. Es war wohl sein Tag, doch wir hatten ja noch genügend zeit.

 

Ruck zuck verging der Tag und um 20:00 Uhr fanden wir uns zum Grillen ein. Auch hier haben wir ordentlich was besorgt und für jeden war etwas leckeres dabei. An dieser Stelle auch ein Dank an Nicole und Yvonne, beide haben uns leckere Salate mitgegeben die in der Runde gut angekommen sind. Als wir mit den Grillen fertig waren machten wir die ebenfalls am See vorhandene Feuerstelle an. Da wir wussten das es in der Nacht nicht gerade warm wird, war diese wärmende Quelle ein gelungener Treffpunkt um sich ein wenig aufzuwärmen. Holz mit welchen man das Feuer am laufen halten kann, gibt es dort auch vor Ort. So nun wurden die Aalmontagen fertig gemacht. Danjel hatte noch Leber und Heringe besorgt um mit diesen wohlriechenden Ködern den Aal zu überlisten. Die Dämmerung trat ein und die Knicklichter fanden ihren Einsatz. Langsam wurde es immer ruhiger am See und wir bekamen eine Sternenklare Nacht geboten. Gegen 23:30 Uhr war es dann soweit. Ich durfte der Glückliche sein und den ersten Aal in dieser Nacht fangen. Es war kein Riese jedoch war er massig und wird demnächst den Weg in den Räucherofen antreten. Insgesamt wurden 5 Aale in dieser Nacht gefangen. Wir hätten gerne mehr gefangen jedoch ist zu dieser Jahreszeit die Nacht nicht wirklich lang und somit ging die Sonne gegen 03:30 Uhr schon wieder auf. Einige von uns verpassten diesen schönen morgen. Mann ist halt nicht mehr der jüngste und jetzt waren wir schon fast 24 Stunden am angeln. Es war mal wieder Zeit das Frühstück einzunehmen und nun packte Woba noch ein paar Leckereien auf den Tisch und wir nahmen diese Dankbar an. An diesem Vormittag gab es noch eine weitere Forelle und eine schöne Schlei. Ansonsten passierte nicht mehr viel. Kai und ich waren dann auch gegen 11:00 Uhr die ersten die anfingen das Angelgeschirr einzupacken und das Auto langsam wieder zu füllen. Es kroch langsam die Müdigkeit im Körper hoch. Jedoch hatten wir ausgemacht das wir nochmal gemeinsam zu Mittag essen. Daraufhin wurde noch einmal der Grill angeheizt und das noch übrige Fleisch wurde genüsslich verspeist. Nun ging ein tolles Angeltreffen langsam dem Ende entgegen und das Fazit ist. Es war ein tolles Wochenende an einem tollen Gewässer. Gefangen wurde auch von jedem, wenn auch nicht jeder sein Zielfisch überlisten konnte. Unser Geburtstagkind hat gut gefangen und damit haben wir unser Ziel erreicht. Woba Dir nochmal nachträglich alles gute und wir hoffen Dir hat es gefallen

 

WOBA, Dir allseits Petri Heil und bleib so wie Du bist.

Lars, Bruno, Danjel, Kai und Mike

Schaalsee-Angler

M. Gens, 22523 Hamburg

mike@schaalsee-angler.de